Lexikon

Fertig mit Fachbegriffen – hier die einfache Erklärung.

Das Wachstum des eCommerce in der Schweiz ist beachtlich. Immer mehr Schweizerinnen und Schweizer nutzen die Möglichkeiten des Online Handels. Das Angebot ist gigantisch, die Preise attraktiv und die Lieferung meist schnell. Doch das Feld wird aktuell primär von den Grossen besetzt. Das Schöne im digitalen Geschäft ist jedoch, dass sich auch für die kleinen lokalen Händler ganz viel Chancen bieten. Sie müssen lediglich ergriffen und genutzt werden.

Meine Produkte online verkaufen? Das wollte ich eigentlich schon lange.
A
Abnutzungseffekt

Wie oft sollte eine Werbeanzeige geschalten werden? Keine einfache Frage. Wird sie zu oft geschalten, sodass sie immer wieder die gleichen Personen erreicht, verliert die Werbung an Wirksamkeit. Eine über die Zeit unveränderte Werbebotschaft erfährt womöglich also eine abnehmende Beachtung. Der Abnutzungseffekt beschreibt somit - wie der Name es schon vorweg nimmt - die Abnutzung der Werbewirksamkeit durch zu häufiges Schalten.

Ad ist die Abkürzung für das englische Wort "Advertisment", was auf deutsch so viel bedeutet wie Werbung oder Werbeanzeige. Unter dem Begriff wird Werbung auf jeglichen Medien zusammengefasst. Darunter fallen also sowohl Offline- also auf Online-Medien.

  • Beispiele für Offline-Werbung: Print, Plakate, TV
  • Beispiele für Online-Werbung: Newsletter, Banner auf Webseiten, Social Media, SEA (Begriffe verlinken)

Ad Blocker

Ad Blocker sind Browsererweiterungen, welche verhindern, dass Werbung auf Webseiten angezeigt werden. Für den User bringen solche Ad Blocker vor allem Vorteile mit sich: die oft als störend empfundenen Werbebanner auf einer Webseite können damit umgangen werden. Zudem ist dadurch die Ladezeit der Webseite geringer. Für Werbeplattformen, also die Webseiten, schaffen die Ad Blocker allerdings hauptsächlich Nachteile. Die Werbung kann nicht mehr jedem Webseiten-Besucher angezeigt werden, sodass sie weniger Einnahmen erzielen können. Einige Webseiten wirken dem entgegen, indem sie gewisse Inhalte für Nutzer sperren, die Ad Blocker anwenden.

Ad-Klickrate

Wie attraktiv sind eigentlich meine Inhalte oder Produkte? Wie viele Webseiten-Besucher klicken tatsächlich meine Online-Werbung an? Diese Fragen werden mit der Ad-Klickrate beantwortet. Sie berechnet sich aus dem Verhältnis zwischen Ad-Clicks und Ad-Impressions.

Advertising Spendings

Advertising Spendings ist die englische Bezeichnung für die gesamten Werbeausgaben eines Unternehmens. Darunter fällt sowohl Werbung auf Offline- als auch Online-Medien. Advertising Spendings lassen sich immer auch den einzelnen Medien zuordnen.

AdWords

AdWords ist die veraltete Bezeichnung für GoogleAds.

Awareness

"Awareness schaffen" - Diese Aussage prägt oftmals das Marketing. Es bedeutet, dass ein Unternehmen ein Bewusstsein bei den Kunden schafft. Dieses Bewusstsein kann sowohl für Werbung (Werbe-Awareness) als auch für eine Marke (Brand-Awareness) hervorgerufen werden.

B
Blog

Blog ist die Abkürzung des englischen Begriffs Weblog, was soviel bedeutet wie Internettagebuch oder Online-Tagebuch. Ein Blog kann sowohl von Unternehmen als auch von Usern publiziert werden und bietet so oftmals eine Grundlage für Diskussionen im Netz. Dabei können beispielsweise Erfahrungen geteilt oder aktuelle Themen sowie eigene Gedanken diskutiert werden.

Brand-Awareness

Brand-Awareness bezeichnet den Anteil der Personen, welche sich an eine Marke erinnert. Darunter versteht man also die Markenbekanntheit. Diese Awareness kann entweder passiv oder aktiv sein:

  • passiv: mittels Gedächtnisstützen kann sich eine Person an eine Marke erinnern - der Name kommt einem bekannt vor, wenn man ihn sieht.
  • aktiv: ohne jegliche Erinnerungsstützen kann eine Person die Marke nennen und erinnert sich somit an sie.

Briefing

Ein Briefing bezeichnet ein Informationsgespräch bzw. eine Kurzeinweisung in ein wichtiges Ereignis. Ein Briefing stellt ein wichtiges Instrument in der Zusammenarbeit einer Agentur und deren Kunden dar. Dabei kann zwischen 2 Arten unterschieden werden:

  • Kundenbriefing: Der Kunde gibt dabei eine Einführung und Zusammenfassung des Auftrags an die Agentur weiter. Es beinhaltet dabei folgende Komponenten: Aufgabenstellung, Situationsdarstellung, Zielsetzung, Strategie, Zeit- und Budgetplan sowie Kontrolle. Somit dient das Kundenbriefing der Agentur als Orientierung.
  • Agenturbriefing: Hierbei wird das Kundenbriefing für die Ausführung intern weitergegeben. Dabei werden die spezifischen Aufgaben für die einzelnen Mitarbeiter definiert und zugewiesen.

Burn-out Effekt

Der Burn-out Effekt (Vergleiche auch Abnutzungseffekt) bezeichnet die negativen Auswirkungen eines Online-Banners auf den Kunden durch eine zu lange Schaltungsdauer. Dadurch verliert die Werbung für den Kunden an Attraktivität, was sich negativ auf die Ad-Klickrate auswirkt. Der Effekt ist oftmals ein Ergebnis von erfolglosem Retargeting.

C
Community

Community ist die englische Bezeichnung für Gemeinschaft, welche sowohl  im echten Leben als auch virtuell stattfinden kann. Dabei finden sich Personen mit gemeinsamen Interessen zusammen und tauschen sich miteinander aus. Es gibt zum einen offen, zum anderen geschlossene Communities:

  • offen: jeder, der Interesse hat, kann der Community beitreten und mitwirken
  • geschlossen: nur mit einer Einladung kommt man in die Gruppe

Conversion-Rate

Die Conversion-Rate gibt an, wie das Verhältnis zwischen Besuchern und tatsächlichen Benutzern einer Webseite aussieht. Die Conversion-Rate ist somit ein wichtiger Hinweis für den Erfolg einer Webseite. Je höher, desto besser. Aber was ist der Unterschied zwischen einem Besucher und Benutzer? Unter der tatsächlichen Benutzung einer Webseite durch den Kunden versteht man sowohl die Registrierung als auch der gesamte Kaufvorgang. Eine Webseite sollte also sicherstellen, dass sie auch einfach und verständlich bedienbar ist. Spannende Angebote und ein übersichtlicher Kaufvorgang führen dabei zu einer hohen Conversion-Rate und bestenfalls zum Verkauf.

Core-Audience

Eine Core-Audience spielt im Kontext von Werbung auf Social Media eine grosse Rolle. Eine Core-Audience beschreibt eine Zielgruppe, welche ein Unternehmen komplett neu erstellt und definiert. Die Definition kann dabei anhand verschiedener Kriterien stattfinden, wie beispielsweise Alter, Interessen, geografischer Standort und Vieles mehr. Im Gegensatz zu der Custom-Audience und Lookalike-Audience basiert die Core-Audience also nicht auf bestehenden Daten, sondern wird vielmehr selbst manuell neu festgelegt.  

Corporate Design

Das Corporate Design bezeichnet das visuell einheitliche Erscheinungsbild eines Unternehmens und ist somit Bestandteil der Corporate Identity. Darunter fallen beispielsweise das Logo, die Typografie, Unternehmensfarben und andere formale Gestaltungskriterien.

Corporate Identity

Corporate Identity bezeichnet die Selbstdarstellung eines Unternehmens - hin zu den Kunden aber auch Mitarbeitenden. Wie eine solche Corporate Identity aussieht, ist abhängig vom Unternehmensverhalten (Corporate Behaviour). Dabei wird sie durch Corporate Communications (= Unternehmenskommunikation) und das Corporate Design vermittelt. Die Corporate Identity setzt sich somit aus den genannten 3 Bestandteilen zusammen.  

Cost per Click

Cost per Click ist eine Variante, wie Online-Werbung für einen Werbetreibenden ab- und verrechnet werden kann. Dabei richtet sich der zu bezahlende Betrag nach den Clickthroughs - also die Anzahl Klicks, die von der Online-Anzeige auf die Webseite des Werbetreibenden geführt haben.

Cost per Contact

Unter Cost per Contact versteht man die Kosten, die pro Kontakt mit einem Empfänger einer Direktmarketingmassnahme entstehen. Die Costs per Contact berechnen sich aus dem Verhältnis zwischen den Gesamtkosten der Marketingmassnahme und der Anzahl Empfänger.

Cost per Impression

Cost per Impression ist eine Variante, wie Online-Werbung für einen Werbetreibenden ab- und verrechnet werden kann. Cost per Impression gibt an, wie viel für eine Impression, also eine einzige Einblendung der Werbeanzeige, bezahlt werden muss. Dabei spielt es keine Rolle, ob der User die Werbeanzeige anklickt oder sie ihm einfach nur angezeigt wird. Dieses Modell ist für einen Werbetreibenden kalkulierbar, da bereits zu Beginn ein fixer Betrag und somit ein Maximum an Impressionen definiert wird. Nachteil dieser Variante ist, das der Werbetreibende nicht genau einschätzen kann, wie erfolgreich die Anzeige tatsächlich war.

Cost per Lead

Cost per Lead gibt die Kosten an, welche pro Lead, also pro neu gesammelter Adresse, anfallen. Lead bezeichnet dabei die gesamte Kontaktadresse eines Users, die beispielsweise innerhalb eines Gewinnspiels, Umfrage oder Newsletters angegeben wurde. Die Kosten entstehen also erst dann, wenn der Kunde auch Kontakt mit dem Werbetreibenden aufnimmt.

Custom-Audience

Eine Custom-Audience spielt im Kontext der Werbung auf Social Media eine Rolle. Eine Custom-Audience beschreibt eine Zielgruppe, welche aus verschiedenen bestehenden Informationen und Quellen - wie beispielsweise aus Kundendaten - erstellt und definiert wird. Somit können bestehende Kunden erreicht, angesprochen und mit Werbung versorgt werden. Aus einer Custom-Audience lässt sich anschliessend auch eine Lookalike-Audience erstellen.

D
Datenschutz

Gerade das Thema Datenschutz ist heutzutage in aller Munde, vor allem im digitalen Kontext. Doch was versteht man überhaupt unter diesem Begriff? Datenschutz meint den Schutz der Bürger und deren Privatsphäre vor unerlaubter Erhebung, Speicherung und Weitergabe von personenbezogenen Daten.

Direkt Marketing

Wie der Name es schon vorweg nimmt, geht es beim Direkt Marketing um die direkte Kommunikation zwischen Unternehmen und bestehenden sowie potenziellen Kunden. Diese Kommunikation und Interaktion kann zum einen 1:1 mit dem Kunden in einem persönlichen Gespräch stattfinden, beispielsweise bei einem Werbestand. Zum anderen können aber auch andere Massnahmen - wie beispielsweise E-Mails oder Briefe - eingeleitet werden, um gleichzeitig mehr Kunden zu erreichen.

E
E-Mail Marketing

Das E-Mail Marketing ist ein Teilbereich des Online-Marketings. Dabei geht es um den Einsatz von E-Mail Kampagnen (z.B. in Form eines Newsletters) mit dem Ziel, Informationen zu veröffentlichen, neue Angebote zu präsentieren und auf Ereignisse aufmerksam zu machen. Mit einer E-Mail Kampagne wird es einem Unternehmen ermöglicht, mit Kunden direkt persönlich in Kontakt zu treten (siehe auch Direkt Marketing). Des Weiteren ist das E-Mail Marketing vergleichsweise mit wenigen Kosten verbunden, wobei aber schnell und regelmässig Kunden angesprochen werden können.

G
Google Ads

Google Ads ist ein Werbesystem des Unternehmens Google. Bei diesem Dienst wird es Werbetreibenden ermöglicht, Suchmaschinenmarketing SEA zu betreiben. Dabei werden Textanzeigen für bestimmte Suchergebnisse gebucht, die als Ergänzung zum bestehenden Suchergebnis dienen. Ziel ist es, für bestimmte Suchanfragen als Anzeige möglichst weit oben platziert zu werden, um so auf die eigene Webseite zu verweisen. Die Kosten dieser Google Ads richten sich nach dem Prinzip der Cost per Click (oder Cost per Impression?).

Google Analytics

Google Analytics ist ein Trackingtool (Vergleiche auch Tracking) des Unternehmens Google, womit Besucherstatistiken auf einer Webseite erhoben werden können. Dadurch können Webseiten unterschiedliche Informationen über die User sammeln und analysieren, um schliesslich den eigenen Auftritt im Netz zu verbessern. Aber wie genau funktioniert Google Analytics? Einfach zusammengefasst, liest das Trackingtool die Cookies der Besucher aus, um beispielsweise zu ermitteln, wo ein User herkommt oder welches Endgerät dieser gerade benutzt.  

K
Kampagne

Der Begriff Kampagne wird im Bereich Marketing oftmals auch mit dem englischen Wort "campaign" bezeichnet. Eine Kampagne umfasst dabei alle gestalteten Werbemittel (Online-Anzeigen, Werbespots, Flyer, Plakate, etc.)  zu einem Produkt, Unternehmen oder Marke und deren Einsatz in ausgewählten Werbeträgern bzw. Medien (Internet, TV, etc.). Für die Werbekampagne wird ein begrenzter Zeitraum und Budget definiert. Zudem legt man Ziel, Strategie und Botschaft der Kampagne fest.

Keyword

Keywords sind Wörter oder kurze Phrasen, die Inhalte im Internet beschreiben. Keywords schaffen für einen User die Möglichkeit, als Suchbegriffe auf einer Suchmaschine bestimmte Webseiten oder Dokumente im Internet zu finden. Zudem können Keywords auch den Inhalt einer Webseite beschreiben, sodass relevante Kunden auf die Webseite aufmerksam werden. Sie stellen also Stichworte dar, welche verwendet werden, um Webseiten zu finden oder auf Webseiten aufmerksam zu machen.

L
Landing Page

Eine Landing Page ist eine speziell eingerichtete Webseite, auf die ein User nach dem Klick auf ein Werbemittel gelangt - beispielsweise über einen Newsletter oder eine Online-Werbeanzeige. Dabei handelt sich sich häufig um eine Webseite, die von der Hauptseite eines Unternehmens getrennt ist und für einen bestimmten Zweck erstellt wurde.

Ein Logo ist ein Symbol, welches ein Unternehmen, eine Marke oder ein Produkt kennzeichnet. Ein Logo ist ein wichtiger Bestandteil des Corporate Designs und schafft dabei einen Wiedererkennungswert. So kann das Logo einen grossen Beitrag zur Kommunikation leisten und das Image nach aussen stärken.  

Lookalike-Audience

Ein Lookalike-Audience spielt im Kontext der Werbung auf Social Media eine Rolle. Dabei wird eine Zielgruppe beschrieben, welche ähnliche Charakteristiken aufweist wie die bestehenden Kunden, die bereits mit  einer Werbung oder Webseite des Unternehmens in Kontakt getreten sind. Die Lookalike-Audience basiert deshalb auf der Custom-Audience. So kann eine neue Zielgruppe erreicht werden, die sich auch höchstwahrscheinlich für das Unternehmen interessiert.

M
Marketing-Automation

Marketing-Automation läuft über eine Software-Plattform, durch welche gewisse kundenbezogene Geschäftsprozesse automatisiert werden können. Somit werden die Prozesse erleichtert und es entsteht weniger Aufwand, wodurch effizienter gearbeitet werden kann. Solche automatisierten Workflows können z.B. beim Versenden von E-Mails oder beim Kampagnenmanagement eingesetzt werden.

Metatags

Metatags sind sogenannte HTML-Befehle. Diese Befehle stellen allerdings keinen Inhalt dar, sondern geben vielmehr zusätzliche Informationen über ein Angebot. Anhand der Metatags werden Informationen auf Webseiten von Suchmaschinen, wie z.B. von Google, aus- und bewertet und schliesslich automatisch eingeordnet. Ziel dabei ist es, im Ranking möglichst weit oben zu sein. Metatags spielen für ein Unternehmen also eine grosse Rolle, um organisch auf Suchmaschinen gefunden zu werden (siehe auch SEO).  

O
Online-Marketing

Online-Marketing, oder oftmals auch Digital Marketing genannt, bezeichnet alle Marketingmassnahmen, die über das Internet stattfinden. Darunter zählen Massnahmen für das Branding, die Kundenbindung oder den Verkauf von Produkten. Typische Beispiele dafür sind E-Mail Newsletter, Online-Banner, SEO und SEA, Social Media oder Webseiten. Über das Online-Marketing wird die komplette Costumer Journey abgedeckt, wobei der Kunde an verschiedensten Touchpoints abgeholt werden kann.

Onlineshop

Ein Onlineshop ist eine Webseite, auf der ein Unternehmen verschiedene Produkte oder Dienstleistungen im Internet anbietet und verkauft. Ein Onlineshop stellt somit eine Plattform dar, auf der elektronischer Handel betrieben wird und der Kundenkontakt virtuell stattfindet.

Opt-In

Der Begriff Opt-In fällt oftmals im Kontext des E-Mail-Marketings. Dabei geht es darum, dass ein User zuerst aktiv und explizit sein Einverständnis geben muss, damit eine Kontaktaufnahme - beispielsweise in Form einer Werbe-E-Mail - versandt werden darf. Somit ist ein blosses Versenden von E-Mails nicht möglich, sondern benötigt zuerst immer das Go des Users. Vergleiche auch Opt-Out.

Opt-Out

Der Begriff Opt-Out fällt oftmals in Kontext des E-Mail-Marketings. Dabei geht es darum, dass der Empfänger einer Werbe-E-Mail jederzeit dazu berechtigt ist, sich aus der Liste des Anbieters entfernen zu lassen und somit keine Werbung mehr zu erhalten. Die zu Beginn automatisch abgegebene Einwilligung eines User kann also im Nachhinein jederzeit revidiert werden. Vergleiche auch Opt-In.

P
Performance

Was meint eigentlich Performance? Darunter versteht man den Auftritt, die Leistung und den Erfolg eines Unternehmens, der Produkte oder Werbung.

R
Reichweite

Die Reichweite ist eine Kennzahl dafür, um die Anzahl Kontakte eines Werbeträgers zu ermitteln. Dabei wird also der Anteil Personen berechnet, der mit einem oder mehreren Medien in Kontakt gekommen ist. So lässt sich der relative Erfolg eines Mediums ermitteln. Dabei unterscheidet man häufig zwischen Brutto- und Nettoreichweite:

  • Bruttoreichweite: Hier werden alle Kontakte mit einem Medium gezählt - es werden also auch Mehrfachkontakte einer Person mit einberechnet
  • Nettoreichweite: Hier werden die Mehrfachkontakte einer Person berücksichtigt und nur als einen Kontakt gezählt

Retargeting

Retargeting bezeichnet die wiederholte Ansprache einer definierten Zielgruppe, um sich als Unternehmen immer wieder zu platzieren und bekannt zu machen. Das Retargeting dient somit als Erinnerungsfunktion. Ziel des Retargetings ist es, die Werberelevanz für den einzelnen User zu erhöhen und so die Conversion-Rate zu steigern. Dabei werden Personen angesprochen, welche bereits mit dem Unternehmen in Kontakt gestanden sind, aber beispielsweise noch keinen Kauf getätigt haben. Diese werden dann zu einem späteren Zeitpunkt mit gezielter und wiederholter Werbung dazu angesprochen, um schliesslich einen Kauf zu provozieren und den User zum Kunden zu machen. Vergleiche auch Targeting.

S
SEA

SEA ist die Abkürzung für Search Engine Advertising, was auf Deutsch soviel bedeutet wie bezahlte Suchmaschinenwerbung. Aber was versteht man unter diesem Begriff? Anders wie beim SEO, geht es beim SEA nicht um das organische Auffinden einer Webseite. Vielmehr geht es darum, sich durch Werbung auf den Suchmaschinen eine hohe Position zu erkaufen. Ziel dabei ist es, von potenziellen Kunden in den Suchmaschinenergebnissen gefunden zu werden und somit sichtbar zu sein. SEA steht häufig in Verbindung mit den Werbeanzeigen auf der Suchmaschine Google, da diese bekannt und relevant ist. Ein Unternehmen kann bei Google Werbung für bestimmte Keywords kaufen und schalten. Dem User wird dann bei Eingabe dieses Keywords die Webseite auf den obersten Plätzen als Anzeige aufgeführt. User betrachten häufig die ersten Resultate als relevant, wodurch für die Webseite auch höhere Chancen bestehen, angeklickt zu werden. Vergleiche auf SEO.

SEO

SEO ist die Abkürzung für Search Engine Optimization, was auf Deutsch soviel bedeutet wie Suchmaschinenoptimierung. Aber was versteht man unter diesem Begriff? Dabei werden Massnahmen eingeleitet, um die Sichtbarkeit und die Platzierung der eigenen Webseite in den organischen Suchergebnissen zu erhöhen. Ziel dabei ist es, von den Suchmaschinen, wie z.B. Google, als relevant eingestuft zu werden, unter den Top-Positionen im Ranking aufzutauchen und so schliesslich den Traffic auf der eigenen Webseite zu steigern. Wichtige Bestandteile des SEO's sind das Erstellen und Aufbessern von Content, die Strukturierung der Webseite, der Einsatz von Keywords und Metatags und eine durchdachte Verlinkungsstrategie. Vergleiche auf SEA.

Social Media

Unter Social Media werden alle digitalen Technologien und Medien zusammengefasst, die es den Usern ermöglichen, miteinander zu kommunizieren. Dabei steht die soziale Interaktion im Fokus - User können sich auf den Plattformen miteinander austauschen und Inhalte teilen. Diese Inhalte können sowohl als Einzelperson als auch als Gemeinschaft erstellt und verbreitet werden. Zu den bekanntesten sozialen Medien gehören Facebook, Instagram, Twitter, TikTok und LinkedIn. Aber nicht nur die bekannten Plattformen werden als Social Media bezeichnet - auch beispielsweise Blogs, Wikis, Content Communities wie Youtube, Foren oder virtuelle Welten werden unter dem Begriff Social Media aufgeführt.  

T
Targeting

Targeting leitet sich vom englischen Begriff "target" ab, was auf Deutsch soviel bedeutet wie Ziel. Der Begriff Targeting kann also als Werbung verstanden werden, welche zielgruppenorientiert geschalten wird. Diese genaue Zielgruppenansprache ermöglicht es, Werbung den passenden Usern aus der gewünschten Zielgruppe zu zeigen, dabei den Wirkungsgrad dieser Werbung zu optimieren und somit Streuverluste zu vermeiden.

Tausend-Kontakt-Preis TKP

Wie effektiv ist eigentlich meine eingesetzte Werbemassnahme? Diese Frage kann mit dem Tausend-Kontakt-Preis TKP ermittelt werden. Diese Kennzahl gibt an, wie hoch die Kosten zu dem Kontakt zu 1000 potentiellen Kunden über das gewählte Medium sind. Oft ist auch die Rede von Cost per Mille CPM oder Cost per Thousand, was wiederum die englische Bezeichnung für den TKP ist. Der TKP beurteilt also das Verhältnis zwischen den Werbemittelkosten und der Kontaktsumme, also der Grösse der erreichten Bruttoleserschaft. Der TKP berechnet sich wie folgt = Werbemittelkosten / Bruttoreichweite in Tausend

Tracking

Tracking ist vom englischen Begriff "to track" abgeleitet und meint dabei das Protokollieren und Verfolgen des Userverhaltens. Beim Tracking wird beispielsweise über das Tool Google Analytics das Verhalten der Nutzer beobachtet und festgehalten. Ziel dabei ist es, verschiedene Informationen und Daten über seine User zu erhalten - z.B. über die Länge des Aufenthalts auf der Webseite oder woher und über welchen Link der User gekommen ist. Somit kann ein Unternehmen den Erfolg der Marketingmassnahmen nachvollziehen sowie allenfalls Massnahmen anpassen und optimieren.

Traffic

Unter dem Begriff Traffic versteht man den Kundenverkehr, also die Zugriffe von Besuchern einer Webseite. Wie hoch ist die Anzahl der einzelnen Besucher meiner Webseite? Wie oft wurden dabei Unterseiten und Links angeklickt? Metriken, wie diese Fragen gemessen werden können, sind beispielsweise die Visits oder Page Impressions. Aber nicht nur die Höhe des Traffics ist für ein Unternehmen von Bedeutung - vielmehr spielt auch die Qualität des Traffics eine grosse Rolle, was mit der Conversion-Rate berechnet werden kann. Der Traffic kann dabei beispielsweise durch SEO und SEA erhöht werden. Dieser Traffic gilt dann wiederum für Google als ein Bewertungskriterium, um die Webseite im Ranking einzuordnen. Hoher Traffic spricht meist für die Qualität einer Webseite, weshalb sie höher bewertet wird.    

W
Webseite

Eine Webseite - häufig auch mit dem englischen Begriff Website bezeichnet - stellt den Internetauftritt eines Unternehmens, einer Organisation oder Person dar. Die Webseite ist dabei das gesamte Informati­onsangebot eines Anbieters im World Wide Web. Sie nimmt verschiedene Funktionen ein und beinhaltet Dokumente. Eine Webseite besteht meistens aus einer Homepage sowie weiteren Unterseiten, welche alle unter der gleichen Domain aufgeführt sind.

Werbe-Awareness

Werbe-Awareness bezeichnet den Anteil der angesprochenen Zielgruppe, welcher sich an eine Werbung oder Kampagne erinnert. Dabei wird zwischen allgemeiner und medienspezifischer Werbe-Awareness unterschieden:

  • allgemein: es wird ermittelt, ob sich eine Person an eine Werbung erinnern kann.
  • medienspezifisch: hier wird ermittelt, ob sich eine Person an das Medium erinnert, in welchem die Werbung gesehen wurde.

Werbemittel

Mit welchen Werbemitteln sollte eine Werbebotschaft vom Anbieter zum Empfänger übertragen werden? Diese Frage sollte sich ein Unternehmen stellen, um auch die passenden Werbemittel für  seine Marketingmassnahmen zu finden. Ein Werbemittel ist dabei die Ausdrucksform der Werbung, wobei die Botschaft über viele verschiedene Mittel übertragen werden kann - beispielsweise über Online-Werbebanner oder Radio-Spots. Das Werbemittel (z.B. TV-Spot) ist dabei eng verbunden mit dem Werbeträger (z.B. TV).

Werbeträger

Unter dem Begriff Werbeträger versteht man jegliche Medien, über welche ein Unternehmen auftreten kann. Werbeträger ermöglichen es, eine Werbebotschaft über ein Werbemittel potenziellen Kunden zugänglich zu machen. Werbeträger sind dabei also beispielsweise Radio, TV, Zeitungen, digitale Medien, Verpackungen, Plakatstellen, Kataloge oder öffentliche Verkehrsmittel.

WordPress

WordPress ist ein Content-Management-System. Damit können Webseiten erstellt sowie betrieben werden. Der Vorteil des Systems ist es, dass die Webseite nicht extra programmiert werden muss. Ganz im Gegenteil - auch ohne Vorkenntnisse kann prinzipiell jeder mit Hilfe der Software eine Webseite erstellen. Es wird dabei nicht an dem Quellcode, sondern vielmehr an einer Bedienoberfläche gearbeitet. So können Texte, Bilder und andere Medien ganz einfach implementiert werden. Bei WordPress handelt sich zudem um eine Open-Source-Software, d.h. jeder hat die Möglichkeit, das System eigenständig um gewisse Funktionen zu erweitern und somit für alle weiterzuentwickeln.

Z
Zielgruppe

Als Zielgruppe werden alle Individuen und Organisationen bezeichnet, welche ein Unternehmen mit seinen Marketingaktivitäten erreichen möchte. Basis der Zielgruppendefinition stellen die Marktsegmente dar, wobei ein Unternehmen den Markt nach verschiedenen Kriterien in Käufergruppen unterteilt.